Luisa Goeler

Luisa wuchs in Starnberg in der Nähe von München auf. Sie machte ihr Abi im Internat am Bodensee. Als Kind wollte Luisa Wolkenkratzer werden. Mit 1,73 m zerplatzte dieser Traum schnell. Und außerdem ist Wolkenkratzer ja auch gar kein richtiger Beruf, wurde ihr bald klar. Schade eigentlich.

Also machte sie eine Lehre zur Schneiderin im Internat. Mit 16 zog es Luisa dann in die Großstadt. In Berlin machte sie ein Praktikum bei Sales Boost, und arbeitete dort im Bereich Content Management. Kurz darauf entschloss sie sich Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Business and Information Technologie School Berlin zu studieren. Luisa ist ein Fan von den Bee Gees, Wodka Soda und Falco.

Sie schreibt, um nicht verrückt zu werden, zeichnet, um nicht malen zu müssen und singt im Chor, obwohl sie eigentlich gar nicht singen kann.

Seit März 2017 schreibt Luisa für Terminal Y.

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Artikel von Luisa

Ein Sonntag im Darknet

Ich wache auf. Sonntag. Der Geschmack des Vorabends liegt mir noch im Mund.
Geblendet von der von lichtfesten Vorhängen gedeckten Sonne, quäle ich mich aus dem Reich des Schlafes und gebe dem Wachsein nach. Meine zwei Bettkumpanen tuen es mir gleich und ein Konzert von verquollen gequälten Aufwach-Geräuschen beginnt.

Neulich beim Mädelsabend: Warum wir single sind

Gestern Abend saß ich mit zwei alten Schulfreundinnen zusammen, die ich länger nicht gesehen hatte. Wir tranken gemütlich ein Paar Moscow Mules und unterhielten uns über Gott und die Welt. Wie an jedem klischeehaften „Mädelsabend“ – ich hasse diesen Begriff – kam das Thema Jungs auf.

Woher kommen eigentlich unsere Drogen?

Der Begriff Droge bezeichnet historisch eine Substanz, die eine heilende Wirkung auf den Körper hat. Im Deutschen hat sich diese ursprüngliche Bedeutung hin zu berauschenden, oft illegalen Substanzen verschoben. Doch tatsächlich ist auch bei unseren „Lieblingsdrogen“ ein enger Bezug zur Arzneimittelindustrie gegeben.

Lethargie und Zukunftsangst: Der Cocktail der Adoleszenz

Ich werde von dem fiesen Punch eines airbus-großen Downs geweckt. Auf einmal überflutet mich ein Tsunami der Realität, und jeder Muskel meines Seins zieht sich zusammen. Dieses unangenehme Erwachen verdanke ich wohl einer Mischung aus PMS, Schlafmangel und postalkoholischer Depression.

Gute Nachrichten sollten nicht vergessen werden

2017 war zweifellos ein ereignisreiches Jahr. Von der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl bis zu der Vervielfachung der Terroranschlägen und Naturkatastrophen. Jedem sind die negativen Highlights dieses Jahres in den Kopf gebrannt. Aber was ist mit den guten Nachrichten? Die sind verloren gegangen unter der Decke der Tragik.

Der beste schlechteste Weihnachtsfilm ever

Gestern Abend hat sich mein Leben ein Stückchen zum besseren gewendet. Gegen 20.00 Uhr trudelten wir in der gemütlichen Zweier-WG in Kreuzberg ein, wo wir zum Filmeabend eingeladen waren. Die obligatorische Pizza wurde bestellt, der Glühwein köchelte vor sich hin und wir machten es uns auf dem Sofa vor der großen Leinwand gemütlich, auf der das Netflix-Logo schon leuchtete.

„Schmeckt nach Schwimmbad und Menschen“: Der große Billigweintest

Es ist Dienstag, 19 Uhr. Es wird geredet, gelacht und Wein getrunken. Um genau zu sein, sind es fünf Weine und zwar die billigsten Weine, die wir auftreiben konnten. Berliner Studenten wagen das Experiment: Wie schmecken die Billigweine aus dem Supermarkt? Oder kauft man sich den Kater am nächsten Morgen für 99 Cent direkt mit ein?

7 neue Feiertage, die bundesweit gelten sollten

Nicht jedes Bundesland hat 12 gesetzliche Feiertage, wie das Saarland oder Brandenburg. Wir sind für mehr Feiertage! Deshalb haben wir uns anlässlich des bundesweiten Feiertages zum 500. Jubiläum des Reformationstages überlegt, welche Anlässe ebenfalls einen Feiertag verdienen würden.

Von der Klosterschule in den Swinger Club: Nachts in Berlin

Berlin. Es muss gegen 1:00 Nachts gewesen sein. Wir beschlossen, in Richtung Mitte zu fahren. Einen wirklichen Plan hatten wir nicht, aber nach dem Abendessen mit unseren Müttern, bei dem uns unentwegt ins Gewissen geredet wurde wie unnatürlich zurückhaltend und desinteressiert wir an Liebe, Jungs und Beziehungen seien, verspürten Jojo und ich das unermessliche Bedürfnis, etwas zu erleben.

Interview mit einer Zimmerpflanze: Was sagt deine Topfblume über dich?

Was denken Zimmerpflanzen über ihre Besitzer? Ein aufschlussreiches Interview mit erleuchtenden Einsichten in das verschwiegene Leben der eingetopften Flora.

Die Kunst ist tot, es lebe die Kunst!

Am 1. April öffnete eine temporäre Street-Art Galerie mit dem Namen „The Haus“  ihre Türen und offenbarte den Berliner Kultur-interessierten ein 5stöckiges Street-Art-Paradies in dem alten Berliner Volksbankshaus in Charlottenburg. Insgesamt 165 Solokünstler und Crews aus insgesamt fast 20 Nationen, kamen in„The Haus“  zusammen um je einen Raum der alten Bank mit Graffiti, Tape-Art und Installationen an Decken, Wänden, Böden, und Heizungen zu verzieren.

Moin: Kleiner Sticker, großer Erfolg

„Moin“, so begrüßt man sich in Norddeutschland. Ein paar Jugendliche druckten das Wort auf einen Sticker und ein Trend entstand. Von überall aus der Welt schicken junge Menschen jetzt ihre Moin-Momente und teilen das norddeutsche Lebensgefühl.

„Alkohol ist die letzte Goldgrube Berlins“: Rebecca Brodsky im Interview

Rebecca Brodsky zog 2011 nach Berlin und eröffnete 2013, zu einer Zeit in der hippe Cocktailbars in Mitte regierten, ihren anti-hippen Club Larry. Im Alter von 24 Jahren war sie damals die Jüngste Clubbetreiberin Berlins. Heute befindet sich das Larry mitten in einem Umzug und feiert bald sein viertes Jubiläum. Ein Interview mit Rebecca Brodsky, Gründerin des Berliner Clubs Larry.

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