Disruptive Innovationen können auch die Verwaltung effizienter machen

Disruptive Innovation und öffentliche Verwaltung: Kein Widerspruch

Der öffentlichen Hand fehlt Geld. Sowas soll selbst in besten Familien und Unternehmen vorkommen. Doch während Unternehmen und Familien in der Regel versuchen, das Problem zu lösen, fehlt diese Einsicht in der öffentlichen Verwaltung.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte rät deshalb öffentlichen Verwaltungen, auf disruptive Innovationen zu setzen, um damit das Paradox zu schaffen, mit weniger mehr zu schaffen.

Die Autoren der Studie eröffnen ihren Bericht mit simplen Vergleichen: Während in der Wirtschaft bis auf wenige Ausnahmen wie Energie meistens die Produkte im Laufe der Zeit leistungsfähiger und zugleich billiger werden, werden öffentliche Dienstleistungen in ähnlichen Zeiträumen schwächer und kosten trotzdem mehr.

Dies könne man nicht durch Sparen erreichen, sondern nur durch Innovation: „Budget cutting is typically an exercise in using the blunt instrument of across-the-board cuts—in other words, doing more of the same with less money. The inevitable result, however, is not more for less but less for less. To get more for less requires doing things differently.“ Spannender Bericht, der u.a. auch auf den Bereich Hochschulbildung („higher education“) eingeht.

Quelle: Eggers, William D. / Baker, Laura / Vaughn, Audrey (2013): Public sector, disrupted: How disruptive innovation can help government achieve more for less

Bildnachweis: Von Nerses Khachatryan [Lizenz] via unsplash.com

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