Generation Startup: Was beim Gründen alles schiefgehen kann

Generation Startup: Was beim Gründen schiefgehen kann

Startup und Generation Y: Das passt perfekt. Startups haben genau die Eigenschaften, die uns auf den Leib geschnitten sind: innovativ, jung, großes Potenzial, das eigene Ding machen. Die Grenzen zwischen Startup und klassischem Geschäftsmodell sind fließend. Was ist also ein Startup? In welcher Stadt gründet man am besten? Und was sind die größten Hürden?Der Duden hilft uns nicht viel weiter. Dort definiert man Startup als „neu gegründetes Wirtschaftsunternehmen.“ Also wäre auch ein neu eröffneter Bäcker ein Startup. Die Kernidee muss innovativ sein und einen bereits bestehende Geschäftsbereich entscheidend verändern.

Die beliebtesten Bereiche für Startups sind Kommunikationstechnologie, E-Commerce und Life Sciences. Das geringe Startkapital der Startups steht im extremen Kontrast zur angestrebten Expansion. Zusätzlich zur Ausweitung des Geschäftsbereichs kommt die Stärkung der Kapitalbasis hinzu. Dies erreichen die Unternehmen häufig mit Venture Capital oder einem frühen Börsengang. Das klischeehafte Bild von jungen Nerds, die die Nächte durch an verrückten Geräten arbeiten, trifft nur bedingt zu. Vielmehr geht es um junge Unternehmer, die sich in den ersten Zyklen ihres Wachstums befinden und durch schnelle Ausweitung ein skalierbares und profitables Geschäftsmodell entwickeln wollen.

Das deutsche Mekka der Startup-Szene ist Berlin. McKinsey prophezeite schon 2013, dass Berlin sich auf dem besten Weg befindet, Europas Startup-Metropole #1 zu werden. Neben weiteren internationalen Indizes, die Berlins einzigartigen Erfolg bestätigen, liefert auch das Startup-Barometer Deutschland, was alle ahnen: 2015 erhielten 183 Berliner Startups Risikokapital – fast genauso viel, wie in den restlichen Bundesländer zusammen.

No money, no honey

Doch wie auch jedes andere Unternehmensmodell, birgt auch diese Form Gefahren. „No market need!“ So klingt der häufigste Grund für das Scheitern von Startups. Wenn ein Produkt vom Markt nicht gebraucht wird, ist es wertlos. Egal wie toll das neue Feature ist – wenn es niemand braucht, wird es scheitern.

Ein weiteres Problem: Geldmangel. Wenn es einem Unternehmen nicht früh genug gelingt Investoren oder Kapital aufzutreiben, wird auch die beste Idee floppen.

Auf Platz drei der größten Startup-Probleme liegt das eigene Team. Auslöser sind schlechtes Headhunting oder fehlender Spirit. Ein schlampig und inkonsequent zusammengestelltes Team kann es fertigbringen, die revolutionärsten und innovativsten Unternehmen in die Knie zu zwingen.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Hürden, die jungen Gründern in den Weg gelegt werden. Die fünf größten Hürden haben wir in diesem Video zusammengestellt.

Von Kim von Ciriacy, Celal Cagli & Maximilian Haag

Bildnachweis: Tim Gouw von Unsplash.com unter CC0

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