#jesuischarlie: Pressefreiheit lässt sich nicht erschießen

Es passieren jeden Tag viele schreckliche Dinge auf dieser Welt, auf die prinzipiell genauso aufmerksam gemacht werden sollte: Hungerleiden, der Tod von tausenden Flüchtlingen oder die Stereotypisierung von gläubigen Menschen. Dennoch ist auch Terminal Y ein Stück Charlie und ein Teil der weltweiten Solidaritätswelle. Wir wollen ein Zeichen für Pressefreiheit und eine bunte Welt setzen. 

Terminal Y ist Charlie

Es handelt sich bei diesem Medienspektakel um den traurigen Anschlag auf das französische Satire Magazin Charlie Hebdo, bei dem nach aktuellen Stand 12 Menschen ums Leben gekommen sind. Bewaffnete Männer stürmten am 07. Januar 2015 das Gebäude und schossen um sich, dabei rissen sie Redakteure und Karikaturisten in den Tod. Das Magazin war bekannt für seine stets umstrittenen Mohammed-Karikaturen und setzte sich für die nationale Pressefreiheit ein. Es wurden Stimmen laut, dass es sich um einen islamistischen Terrorangriff handeln soll, welche der rechte Rand unserer Gesellschaft natürlich als Wind in seinen Segeln wahrnimmt. Doch uns allen sollte klar sein, dass wir aus dieser Diskussion keine über den Islam machen sollten, sondern über Pressefreiheit und Solidarität.
Wie der französische Journalist Ryad Ouslimani auf seinem Twitter Account schon richtig verlauten ließ:

“Ich bin Journalist, Franzose, Muslim und ich bin Charlie.”

Von Lea Bohlmann

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